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In Europa übertragen Zecken vorrangig die gefährlichen Infektionskrankheiten Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Was ist Borreliose?
Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die zur Entzündung der Hirnaut, des Gehirns, der Nerven und des Rückenmarks führt. Eine Borreliose erkennt man an einer ringförmigen Errötung der Haut um die Einstichstelle der Zecke. Gegen Lyme-Borreliose gibt es bislang noch keine wirksame Schutzimpfung. Die Erreger der Borreliose werden in der Regel jedoch erst einige Stunden nach dem Zeckenstich übertragen.

Rechtzeitiges und fachgerechtes Entfernen erhöht die Prävention und unterstützt den Schutz vor Borreliose!

Was ist Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)?
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine starke Hirnhautentzündung, die bei schwerem Krankheitsverlauf zu Lähmungen, bleibenden Schäden und in Einzelfällen sogar zum Tod führen kann. FSME beginnt häufig wie eine leichte Sommergrippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.

Im Gegensatz zur Lyme-Borreliose gibt es zum Schutz vor einer FSME-Infektion eine Impfung für Erwachsene und Kinder. Zusätzlich sollte der Körper nach dem Aufenthalt im Freien gründlich abgesucht werden. Festgesaugte Zecken sollten dabei fachgerecht entfernt werden.

 

Borreliose
FSME-Erreger